Endspurt fürs Ausbildungszentrum

Sozialpolitiker der SPD-Kreistagsfraktion haben gemeinsam mit der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler, Axel Weiss-Thiel, Bürgermeister und Sozialdezernent der Stadt Hanau, dem Landtagsabgeordneten Christoph Degen und der SPD-Landtagskandidatin für den Wahlkreis 41, Jutta Straub, das Sozialpädagogische Ausbildungszentrum der Eugen-Kaiser-Schule (SpAz) in Klein-Auheim besucht, um sich ein Bild vom Stand der Bauarbeiten des dritten und letzten Bauabschnitts zu machen. Entsprechend dem gemeinsamen Schulentwicklungsplan der berufsbildenden Schulen der Stadt Hanau und des Main-Kinzig-Kreises für die Jahre 2011 bis 2016 soll sich die Schule zu einem Kompetenzzentrum im Berufsfeld Sozialwesen weiterentwickeln.

 

Claudia Borowski, Leiterin der Eugen-Kaiser-Schule in Hanau, führte die Besucher durch das Gebäude. Seit November 2017 befinden sich die Räumlichkeiten, die im zweiten Bauabschnitt fertiggestellt wurden, im Betrieb. „Seit dem ersten Spatenstich im Jahr 2014, hat sich die Einrichtung umfassend zum Positiven verändert“, hob Borowski hervor. „Bereits heute ist die vollständige Auslastung der Bauabschnitte 1 und 2 zu verzeichnen. Wir sind der Stadt Hanau, dem Zweckverband der berufsbildenden Schulen der Stadt Hanau sowie dem Main-Kinzig-Kreis dankbar dafür, dass der Ausbau so zügig vorangeht. Das ist ein Glücksfall für die Ausbildung von so dringend benötigten Erzieherinnen und Erziehern und war eine gute und zukunftsweisende Entscheidung.“

Jutta Straub, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion, ergänzte: „Hier ist deutlich zu sehen, wie positiv es sich auswirkt, wenn politisch Verantwortliche in Kreis und Stadt die Zeichen der Zeit frühzeitig erkennen und gemeinsam handeln. Den Mangel an Fachkräften im Bereich der Erzieherinnen und Erzieher haben wir nicht nur erkannt und beklagt, sondern wir haben ihm aktiv und zeitnah etwas entgegengesetzt mit der Errichtung dieses Sozialpädagogischen Ausbildungszentrums.“

Auf ihrem gemeinsamen Rundgang durch das Gebäude bekamen die Sozialdemokraten einen Eindruck von dem durchgängigen Raum- und Farbkonzept, das der Einrichtung einen besonderen Charakter verleiht. Viel Glas wurde an den Innenwänden verbaut, so dass auch die Innenräume lichtdurchflutet sind und Transparenz bieten. Rund 600 Studierende und Schüler für die Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher werden im SpAz beschult, wobei die Ausbildung in Vollzeit oder in praxisintegrierter Teilzeit erfolgen kann. Claudia Borowski machte darauf aufmerksam, dass derzeit zusätzlich zu den bereits geschaffenen Raumkapazitäten weiterhin Räumlichkeiten im näheren Umfeld kostenpflichtig angemietet werden müssten, um den Raumbedarf decken zu können. „Der Bedarf an weiteren Ausbildungskapazitäten im Bereich der Stadt Hanau, aber auch im Main-Kinzig-Kreis ist noch immer unvermindert hoch. Momentan können nicht alle geeigneten Bewerber aufgenommen werden“, berichtete die Schulleiterin.

„Die aktuellen Bedarfszahlen belegen das dringende und nachhaltige Erfordernis, den dritten Bauabschnitt zügig umzusetzen, um die Ausbildungskapazitäten weiter zu erhöhen und dem Bedarf anzupassen“, bilanzierte Jutta Straub für die SPD-Fraktion. „Mit einem Gesamtvolumen von rund 10 Millionen Euro ist jeder Cent der Stadt Hanau und des Main-Kinzig-Kreises vorausschauend und zielgerichtet in die Zukunft der Kinderbetreuung investiert.“

 

Bild: Beim Rundgang (v. l.): Landtagsabgeordneter Christoph Degen, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Jutta Straub, Sozialpolitische Sprecherin der Kreistagsfraktion und Landtagskandidatin im Wahlkreis 41, Uta Böckel, Bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, Kreistagsmitglied Roland Sahler, Schulleiterin Claudia Borowski, Bürgermeister Axel Weiss-Thiel.