SPD Main-Kinzig begrüßen Kinder und Eltern zum Start ins Schul- und Kitajahr 2018/2019

„Wir wünschen den Kindern und ihren Eltern einen guten Start im Kindergarten und der Schule, ganz besonders den Erstklässlern, für die ein aufregender neuer Lebensabschnitt beginnt“, erklären die Landtagskandidaten Jutta Straub und Christoph Degen.

Mit kostenlosen Brotdosen für Schul- und Kitakinder begrüßen die beiden Kandidaten zusammen mit der SPD Hanau am 04. August 2017 von 09:00 Uhr bis 10:30 Uhr auf dem Marktplatz in Hanau Kinder und ihre Eltern zum Start ins neue Schul- und Kitajahr. „Kommen Sie vorbei und holen Sie sich Ihre persönliche Brotdose ab“, so Jutta Straub und Christoph Degen.

Anlässlich des Schuljahresbeginns sprechen Straub und Degen die aktuelle Schulsituation an und fordern mehr Engagement für die hessischen Schulen. Sie kritisieren, dass die von der CDU geführten Landesregierungen in den letzten 19 Jahre versäumt haben, das hessische Schulsystem zu modernisieren. „Es fehlt an echten Ganztagsschulen, es fehlt in Zeiten der Digitalisierung an einer modernen Ausstattung, vor allem aber fehlen Lehrerinnen und Lehrer, weil die Landesregierung es schlicht „verpennt“ hat, ausreichend Nachwuchs auszubilden. Der schon jetzt schwer erträgliche Lehrermangel wird sich dadurch in den nächsten Jahren noch verschärfen. Vor allem in den Grundschulen werden die Lehrkräfte knapp – und das auf Kosten der Kinder“.

Deshalb fordert die SPD Main-Kinzig von der schwarz-grünen Landesregierung in Wiesbaden endlich Tempo beim Ausbau der Ganztagsschulen. „Echte Ganztagsschulen sind ein Beitrag zu mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit, weil dort auch Kultur, individuelle Förderung und Nachhilfe ohne finanzielle Hürden geboten werden. Außerdem sind viele berufstätige Eltern auf Nachmittagsangebote angewiesen“, so Straub und Degen. Stattdessen gibt es in Hessen nur einen Flickenteppich aus Nachmittagsangeboten. Die Fachkräfte leisteten dort zwar gute Arbeit, mangels Unterstützung durch das Land sind die Angebote aber in aller Regel zu kurz, zu teuer und hätten oft nicht genug Plätze für alle Kinder. Zudem versprechen sich die beiden Landtagskandidaten von besseren Arbeitsbedingungen, zusätzlichen Studien- und Weiterbildungsplätzen sowie einer besseren Bezahlung der Grundschullehrkräfte den Lehrermangel endlich in den Griff zu bekommen.