Thorsten Schäfer Gümbel besucht den Fliegerhorst in Erlensee

Bustour der SPD Erlensee mit der Landtagskandidatin Jutta Straub und dem SPD Parteivorsitzenden von Hessen

 

Auf Einladung der SPD Erlensee hat Thorsten Schäfer-Gümbel, Spitzenkandidat der hessischen SPD gemeinsam mit der örtlichen Landtagskandidatin Jutta Straub den Fliegerhorst Langendiebach besucht. Die Tour, durchgeführt mit zwei Bussen durchgeführt, wurde von Bürgermeister Stefan Erb und dem Stadtverordnetenvorsteher Uwe Laskowski mit interessanten Details moderiert.

Mit rund 100 weiteren Gästen konnten die Politiker einen Einblick in den derzeitigen Planungsstand auf den Fliegerhorst gewinnen. Nach dem Abzug der Amerikaner im Jahr 2007 ist dieser nun ein Entwicklungsgebiet, dessen zukünftige Verwendung wesentliche Auswirkungen auf die Region haben wird. Der Fliegerhorst Langendiebach ist mit 240 ha die größte zusammenhängende Konversionsfläche der Metropolregion Frankfurt / Rhein-Main. Ein Zweckverband, gebildet aus Parlamentsmitgliedern der Städte Bruchköbel und Erlensee hat davon 100 ha bebaute Erschließungsfläche für Logistik, Gewerbe und Freizeit gekauft. „Diese große zusammenhängende Fläche stellt mit ihrer hervorragenden Lage und der ausgezeichneten Verkehrsanbindung einen idealen Standort dar“, stellte Schäfer-Gümbel fest. Zugleich ist er überrascht, dass neben der Anbindung an zwei Autobahnen der eigene Gleisanschluss zusätzliche Entwicklungspotenziale bietet. „Mit der Weiterentwicklung des Areals, in Mitten des Rhein-Main-Gebiets, bedeutet dies eine erhebliche Aufwertung für die Stadt Erlensee“, freute sich die Landtagskandidatin Straub „Die klug geleitete Gewerbeansiedlung ist mit der Hauptfaktor, dass sich der Standort so gut entwickelt hat.“

Bürgermeister Erb konnte von einer wichtigen Weichenstellung vom Frühjahr berichten. Hier war die Entscheidung der Firma Wilhelm Brandenburg gefallen ein rund 16 Hektar großes Teilgrundstück im Fliegerhorst Langendiebach zu erwerben, um dort eine Produktionsstätte samt Firmenzentrale zu errichten. Die Mitarbeiter aus Frankfurt und Dreieich werden zukünftig in Erlensee arbeiten. Wilhelm Brandenburg zählt mit ca. 1.900 Beschäftigten und einem Umsatz von rund 670 Millionen Euro (2017) zu den führenden Anbietern von Fleisch- und Wurstwaren in Deutschland.

Alles in Allem kam die Tour bei den Gästen hervorragend an. Gerade der Aspekt, dass sehr viel Wissenswertes aus Vergangenheit und der Zukunft vermittelt wurde, gefiel Jutta Straub. Schäfer-Gümbel freute sich im Hinblick auf einen zukünftigen Besuch, um die weiteren Entwicklungsschritte verfolgen zu können. Indirekt hat er damit die Ortsvereinsvorsitzende Birgit Reuhl aufgefordert ihn erneut nach Erlensee einzuladen.